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Wie wirkt sich Kälte auf Magnete aus?

Wenn Sie Magnete kaufen möchten, ist es sehr wichtig auf die Betriebstemperaturen zu achten. Egal für welche Anwendung Sie sie benötigen, Sie sollten sich darüber im Klaren sein, bei welchen Temperaturen die Magnete eingesetzt werden und ob diese ihnen schaden oder sie in ihrer Funktionsweise einschränken könnten. 

Wenn Sie Magnete kaufen möchten, ist es sehr wichtig auf die Betriebstemperaturen zu achten. Egal für welche Anwendung Sie sie benötigen, Sie sollten sich darüber im Klaren sein, bei welchen Temperaturen die Magnete eingesetzt werden und ob diese ihnen schaden oder sie in ihrer Funktionsweise einschränken könnten. Sie können diesen Beitrag nutzen, um sich zu orientieren und einen Überblick zu schaffen, sollten jedoch trotzdem vor dem Kauf geschultes Fachpersonal konsultieren.

Haben Kälte und Wärme die selbe Wirkung auf Magnete?

Beide haben Auswirkungen auf Magnete, aber auf unterschiedliche Art und Weise. Aber fangen wir von Vorne an. Die Temperatur beeinflusst die atomare Struktur der Elemente, die den Magneten bilden. Bei Wärme werden die Partikel des Magneten beschleunigt. Dadurch wird die Ordnung sowie die Ausrichtung durcheinander gebracht, was die Magnetkraft schwächt und sogar komplett auflösen kann. Die maximale Betriebstemperatur ist jedoch von Magnet zu Magnet unterschiedliche. Neodym-Magnete beispielsweise haben eine relativ geringe Maximaltemperatur, bei 80°C, während Ferrit-Magnete ihre Magnetkraft erst bei 250 °C verlieren.

Kälte hingegen kann sogar das Gegenteil bewirken. Die Partikel im Inneren werden langsamer und somit kann die Magnetkraft in manchen Fällen sogar gestärkt werden. Es gilt allerdings auch hier, die jeweiligen Maximale zu beachten. Wenn wir Ferrit- und Neodym-Magnete bezüglich ihrer Belastbarkeit bei Kälte vergleichen, schneiden dieses mal die Neodym-Magnete besser ab. Sie halten bis zu  -196°C während Ferrit-Magnete Teile ihrer Magnetisierung schon bei -40°C verlieren. Sie sehen also, wie wichtig es ist sich über die Betriebstemperaturen zu informieren, bevor man Magnete kauft.

Experiment zum Einfluss von Kälte auf Magnete

Sie können den Einfluss der Temperatur auf Magnete auch mit einem einfachen Experiment selbst beobachten. Alles was Sie brauchen: 

  • eine Gefriertruhe

  • Büroklammern

  • eine Schüssel mit Wasser

  • einen Magneten

Und so geht’s: 

Füllen Sie die Schüssel mit Wasser und den Büroklammern und lassen Sie den Magneten ganz einfach in die Schüssel gleiten. Heben Sie ihn wieder heraus und zählen Sie, wie viele Büroklammern an dem Magneten festhängen. Anschließend stellen Sie die Schüssel in die Gefriertruhe, bis das Wasser beinahe gefroren ist. Dann geben Sie den Magneten hinzu und tun alles zusammen erneut und den Gefrierschrank stellen, für ca. eine viertel Stunde. Nun heben Sie den Magneten aus dem Wasser und vergleichen wir viele Büroklammern dieses Mal hängen geblieben sind.

Anhand dieser Beispiele sehen Sie, dass Magnete weder für zu hohe Temperaturen noch für zu niedrige geeignet sind. Im Rahmen lässt sich die Magnetkraft bei bestimmten Temperaturen allerdings sogar noch stärken.

Falls Sie also darüber nachdenken, Magnete zu kaufen, sollten Sie sich bereits wie vorher erwähnt, über die zukünftigen Betriebstemperaturen informieren, was Sie gerne auch bei uns tun können, kontaktieren Sie uns einfach über die entsprechende Seite und wir antworten Ihnen so bald wie möglich.

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